Ergotherapie – Bedeutung und Ziele
Ziel der Ergotherapie ist es, Menschen zu befähigen, ihre bedeutungsvollen Betätigungen nachzugehen, den Alltag selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – unabhängig davon, ob die Einschränkung durch eine Erkrankung, eine Verletzung oder eine psychische Belastung entstanden ist.
In meiner Praxis steht vor allem die Rückkehr zu individuellen, alltagsrelevanten Betätigungen im Mittelpunkt – sei es im Beruf, in der Freizeit oder beim Bewältigen alltäglicher Herausforderungen. Für Kinder liegt der Fokus auf der schulischen Teilhabe und einer altersgerechten Entwicklung.
Mein Schwerpunkt liegt auf neuropsychologisch orientierten, ergotherapeutischen Verfahren, ergänzt durch alltagspraktische Methoden und eine klare Ausrichtung an Ihrer persönlichen Lebenswirklichkeit.
Die Therapie wird individuell auf Ihre Ziele und Bedürfnisse abgestimmt.
Schwerpunkte der Ergotherapie
Im Zentrum der Therapie steht bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an wichtigen Lebensbereichen: Selbstversorgung, Freizeit sowie Produktivität (z. B. Schule, Ausbildung oder Beruf). Das Hauptziel ist es, die größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit in diesen Bereichen zu ermöglichen. Dies stärkt nicht nur das Gefühl der Selbstwirksamkeit, sondern auch den Selbstwert.
Therapieschwerpunkte für Kinder und Jugendliche
Mein Schwerpunkt liegt auf der altersgerechten Entwicklung, der Freude am Lernen und der Teilhabe am schulischen Alltag. Mögliche Gründe für eine ergotherapeutische Behandlung sind beispielsweise:
- Entwicklungsverzögerungen
- Wahrnehmungs- und Orientierungsstörungen
- Fein- und grafomotorische Störungen (z. B. Schwierigkeiten beim Schreiben)
- Grobmotorik- und Koordinationsstörungen
- Lernschwierigkeiten (z. B. Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme)
- Verhaltensauffälligkeiten
- ADHS und ADS
Therapieschwerpunkte für Erwachsene
Mein Schwerpunkt liegt auf der ergotherapeutischen Behandlung neuropsychologischer und psychischer Erkrankungen. Neuropsychologische Störungen entstehen häufig nach einer Hirnverletzung, einer Operation am Gehirn oder nach einer neurologischen Erkrankung wie einem Schlaganfall. Auch psychische Belastungen wie Burnout oder reaktive Belastungsstörungen können die Alltagsbewältigung beeinträchtigen oder erschweren. Mögliche Gründe für eine ergotherapeutische Behandlung sind beispielsweise:
- Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
- Störungen des Gedächtnisses (Kurz- und Langzeitgedächtnis)
- Einschränkungen in der Handlungsplanung und -ausführung
- Probleme bei Entscheidungsfindung und Problemlösen
- Erschöpfung, erhöhtes Stressempfinden, innere Unruhe,
- Störungen der Orientierung (z.B. zeitlich, räumlich)
- Wahrnehmungsstörungen (z. B. visuell, taktil)
- Demenz