Ergotherapie für Kinder und Jugendliche

Manche Kinder und Jugendliche verlieren schnell den Überblick, andere wirken ständig in Bewegung und wieder andere ziehen sich eher zurück. Diese Verhaltensweisen können unterschiedliche Ursachen haben – wie etwa Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, motorische Unsicherheiten, Reizüberflutung oder Schwierigkeiten bei der Aufgabenbewältigung. 

In der Ergotherapie begleite ich Kinder und Jugendliche dabei, ihre Fähigkeiten zu stärken, weiterzuentwickeln und sich im Alltag als selbstwirksam zu erleben. Dabei steht Ihr Kind mit seinen individuellen Stärken, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. 

Die Elternarbeit ist ein fester Bestandteil der Therapie: 
Ich nehme mir Zeit für Ihre Anliegen – sei es ein Gesprächsbedarf, der Wunsch nach mehr Informationen oder ein konkretes Thema, das Sie als Eltern beschäftigt.

Einblick in die Therapiemethoden für Kinder und Jugendliche

Zum Einsatz kommen neuropsychologisch orientierte Methoden, die unter anderem auf die Förderung von Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Handlungsplanung abzielen. 

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Therapie sind sensomotorisch-perzeptive Behandlungen, in denen zum Beispiel Wahrnehmungs- und Orientierungsübungen, fein- und grafomotorisches Training sowie grobmotorische Förderung Platz finden. 

 

Auch betätigungsorientierte Ansätze sind in der Kinder- und Jugendtherapie bedeutsam: Dazu gehören das Erarbeiten von Strukturhilfen und das gezielte Training alltäglicher Aufgaben. 

Ergänzend werden psychisch-funktionelle Methoden eingesetzt – zum Beispiel achtsamkeitsbasierte Elemente, die Kindern helfen können, besser mit Schulstress, innerer Unruhe oder Reizüberflutung umzugehen. 

 

 

Bestehen zusätzlich schulische Schwierigkeiten – wie etwa eine Lese-Rechtschreib-Schwäche –, dann kann auch eine ergänzende Lerntherapie sinnvoll sein.